Für das Jahr 2026 hatten wir für unseren Jahresausflug die Stadt Dresden und das Elbsandsteingebirge auf dem Programm.
An dem Wochenende von 13.08. bis 16.08.2026 war es nach langer Vorbereitung so weit. Das Hotel war bereits seit Monaten gebucht und die geplanten Ausflugsziele standen fest.
Dank der Lebenshilfe Regen und der Leiterin der Wohnanlage Viechtach, Frau Raith konnten wir wieder mit einem Transporter durchstarten. Diese Tatsache erleichtert uns diese Ausflüge ungemein, da wir am Ausflugsziel alle zusammen mit nur einem Fahrzeug unterwegs sein können. Vielen lieben Dank gleich an dieser Stelle.
Wir sollten das heißeste Wochenende des Sommers vor uns haben. Während es am Freitag noch schlappe 36 Grad warm war, mussten wir am Samstag bis zu 39 Grad purstes Sommerwetter aushalten - hier stießen wir an unsere Grenzen (weiter unten erfahrt ihr warum).
Das Hotel Martha im Barockviertel Neustadt hatten wir schon Monate voraus gebucht. Es war das Einzige welches für diesen Zeitraum genügend barrierefreie Zimmer für unsere Fotografengruppe zur Verfügung stellen konnte. Das gesamte Hotel lässt sich aus unserer Sicht als für E-rolli-Fahrer barrierefrei bezeichnen. Wir waren hervorragend untergebracht und konnten, dank des Sommerwetters in einem für uns reservierten Bereich im Garten frühstücken.
Der Wohnbereich von Dieter und Christine mit Karoline zeichnete sich durch das charmante knirschen der Holzböden des Barocken Gebäudes aus. Alle barrierefreien Zimmer und Appartements sind mit sehr großen barrierefreien Bädern, sogar mit Sitzstuhl zum Duschen ausgestattet. Die Türen sind ausreichend breit und keine Stufe oder ähnliches erschweren das Wohnen. Auch der kurzzeitige Ausfall eines Aufzuges am Abreisetag fiel nicht schwer ins Gewwicht. Der Schaden war schnell behoben. Das Hotelpersonal ist dort extrem freundlich und aufmerksam. Das Frühstück bietet alles was zu einem Gaumenschmaus zum perfekten Start in den Tag benötigt wird. Es gibt ohne Aufpreis auf Wunsch extra frischen Tee oder Kakao.
Am Freitag stand die Altstadt mit Semperoper, Dresdener Zwinger, Frauenkirche, die Brühlschen Terrassen und die Festung Dresden auf unserem Programm. Es sollte dann doch ein wenig anders ausfallen.
Bereits die Anfahrt zur Semperoper gestaltete sich schwierig. Die wichtigste Zufahrtstraße war gesperrt, eine Umleitung nicht ausgeschildert.
Der Grund war ziemlich schnell gefunden: das Dresdener Stadtfest fand genau an diesem Wochenende statt. Kein Behindertenparkplatz weit und breit. Dieter hatte dann wieder die Idee, einfach mal höflich nachzufragen, und zwar genau am Hintereingang zur Semperoper. Diese Zufahrt ist durch Schranken gesperrt und nur für Berechtigte frei. Ein kurzes Gespräch mit dem extrem freundlichen Personal und schon standen wir sozusagen mitten auf dem Gelände der Semperoper. Dort durften wir den Behindertenparkplatz für Mitarbeiter nutzen und über die verlegten Rampen mitten in die Altstadt fahren. Schaut Euch unten das Video hierzu an.
Das Kopfsteinpflaster der Altstadt kann man höchstens als barrierearm bezeichnen. Hier werden Rollstuhlfahrer ganz schön durchgeschüttelt. Aber es gibt überall an den Sehenswürdigkeiten Rampen und Aufzüge. Und so konnten die interresierten Beuscher am Freitag eine Gruppe fotografierender E-Rolli-Fahrer in der Altstadt Dresdens bewundern.
Bis auf die Festung Dresden haben wir alle geplanten Sehenswürdigkeiten besucht und fotografiert. Die Fotos von Julia, Karo und Seba findet ihr weiter unten in den jeweiligen Galerien. Seba lernte hierbei wie er mittels seines Smartphones die Kamereinstellungen in schwarz-weiß ändern kann. Das hat er dann bei verschiedenen Motiven gleich erfolgreich umgesetzt. Nach ein paar Stunden in der Dresdener Altstadt zogen wir uns am späteren Nachmittag kurz in unsere Zimmer zurück. Am Abend genossen wir die spanische Küche im naheglegenen Biergarten und ließen den Tag revuepassieren.
Nach einer warmen Nacht, Klimaanlagen gibt es im Hotel leider nicht, sonst würden wir glatt fünf Sterne vergeben, genossen wir unser reichhaltiges Frühstück. Die sehr lästigen Wespen hielten wir mit eigens aufgestellten Honigschüsseln auf Abstand.
Danach starteten wir mit leeren Speicherkarten (Dieter hatte die ersten Fotos bereits auf sein Laptop gezogen) und vollen Akkus ging es schließlich los in das Elbsandsteingebirge. Die Besucherplattform war unser Ziel. Sie ist die einzige Möglichkeit dort barrierefrei zu fotografiern. Naja, nicht ganz. Karo konnte wegen der Geländerstreben dort überhaupt nicht fotografieren, den Part übernahm dort ausnahmsweise ihre Mama und hielt Seba im Getümmel der Menschenmassen fest. Das Foto findet ihr in der "Making-Of-Galerie".
Julias Verbindung zwischen Smartphone und Kamera brach, vermutlich wegen der zahlreichen WLAN- und Bluetoothfunktionen der unzähligen Besuchersmartphones, vorzeitig zusammen.
Seba ließ sich durch die zum Teil rücksichtslosen Besuchermassen nicht vom Fotografieren abhalten.
Das Erfreuliche beim Besuch des barrierefreien Abschnitts des Elbstandsteingebirges ist, dass die Behindertenparkplätze kostenfrei sind. Auch eine Behindertentoilette welche mit Euroschlüssel zu öffnen ist gibt es dort.
Die Menschenmasen, im Minutentakt mit Scouts und mit Headset ausgestattet, drängten gefühlt zu Tausenden auf diese Plattform. Rolli-Fahrer waren scheinbar einigen Fußgägern ein ärgerliches Hindernis.
Egal, wir haben den Ausflug dorthin genossen und dieses Naturschauspiel nahe bei Dresden in jeder Minute und mit jedem Foto genossen. Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück nach Dresden.
Sowohl in Dresden selbst als auch im Elbsandsteingebirge konnten wir life den extrem niedrigen Wasserstand der Elbe fotografieren. Die Ausflugsschifffahrt war eingestellt.
Zurück in Dresden wollten wir noch den Großen Garten fotografisch erforschen. Nach ein par hundert Metern haben wir das von der tagelangen Sonne verbrannte Gelände verlassen. Staub und braune Wiesen machten eben keinen Spaß. Mittlerweile 39 Grad zwangen uns unverrichteter Dinge abzubrechen. Den kurzen Nachmittag ließen wir wieder im Hotel ausklingen. Abends genossen wir noch einmal die Kulinarik in der Neustadt.
Am Sonntag ging es nach einem leckeren Frühstück wieder zurück in die Heimat. Ein traumhaftes Fotowochenende lag hinter uns.
Der nächste Jahresausflug ist bereits in Vorplanung....
Viel Spaß bei den folgenden Bildergalerien.
Hier findet ihr jetzt die fotogalerie von Julia.
Hier folgt die Galerie von Karo.
Den Abschluß macht die Fotogalerie von Seba.
Wir haben wieder ein paar Videosequenzen gedreht. Die meisten aus Seba's Kamera. Viel Spaß beim Video.
Ois g’macht in Bayern
Eine bayerische Schatzkiste
für bayerische Produkte und Dienstleistungen,
ein Schmankerl-Eck bei Kunst und Kultur,
ein einfach ois beim Leben und Leben lassen.
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